Erleuchtung, Sex und Träume: Alles, bloß nicht kochen.
Ein endloser Schwall von Wörtern, kaum so artikuliert, dass man Lust dran haben könnte, aus dem Munde der Tischnachbarin, worin ich nicht eintauchen möchte, weil ich selbst mit einer Geschichte beschäftigt bin, nicht der meinen, sondern einer fremden Buch-Welt, immerhin weit faszinierender und aktueller als die Langweiligkeiten, die mich erreichen, es sind ja auch bloß zwei Meter, ich will nicht zuhören müssen, sie zwingt mich dennoch, das Monotone in ihrer Stimme ist bemerkenswert übergriffig.
Zeit für eine weitere philosophische Erörterung über Schallwellen, über den Klang, aus dem die Welt gemacht ist? Nein, lass mich hier sitzen bei Kaffee und Gebäck, die Sonne im Gesicht und das Buch in der Hand, in dem ich von Zeit zu Zeit eine Seite umschlage, seinen Spuren zu folgen, durch frostige Welten und über unwegsame Gletscher, eine Flucht vor Unstimmigkeiten und Intrigen, die Nacht durchgelesen und am Ende, heute Morgen, dann das Ankommen. Von Freundschaft gelesen und einer besseren, weil erweiterten Welt.